19.03.2014
Die Gleichbehandlungs-
anwaltschaft als eigenständige und für alle Diskriminierungsgründe im Gleichbehandlungsgesetz zuständige Beratungs- und Unterstützungseinrichtung wird besser sichtbar:

Mit der Bundesministeriengesetz-Novelle 2014 (BGBl I Nr. 11/2014) wurde die Gleichbehandlungsanwaltschaft eine Dienststelle des Bundeskanzleramts, die Frauenangelegenheiten wurden Teil des Bundesministeriums für Bildung und Frauen.
Mit dieser Neuregelung wird die Gleichbehandlungsanwaltschaft als eigenständige und für alle im Gleichbehandlungsgesetz verankerten Diskriminierungsgründe gleichermaßen zuständige Beratungs- und Unterstützungseinrichtung besser sichtbar.

In ihrem gesetzlichen Wirkungsbereich ist die Gleichbehandlungsanwaltschaft weisungsfrei, selbständig und unabhängig:
Bis 2004 bezogen sich die rechtlichen Grundlagen auf die Gleichbehandlung von Frauen und Männern im Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis.
Seitdem wurde der Umfang der gleichbehandlungsrechtlichen Bestimmungen mehrfach erweitert.
Aktuell kann die Gleichbehandlungsanwaltschaft in der Arbeitswelt bei Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, des Alters, der Religion oder Weltanschauung und der sexuellen Orientierung tätig werden. In anderen Bereichen, beispielsweise bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen, bei Diskriminierungen aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit und des Geschlechts.

Nähere Informationen über die Gleichbehandlungsanwaltschaft und ihr Beratungs- und Unterstützungsangebot auf dieser website.