30.03.2015
„Dann geh‘ doch nicht ins Internet?! Gewalt gegen Frauen im Netz.“

Ende 2014 fand in Berlin die Tagung „Dann geh‘ doch nicht ins Internet?! Gewalt gegen Frauen im Netz.“ statt, an der auch eine Gleichbehandlungsanwältin teilgenommen hat.
Die Veranstaltung widmete sich der zunehmenden Diskriminierung und Bedrohung von frauenpolitischen Akteurinnen im Internet.
Frauen wird es zunehmend erschwert, das Internet gleichberechtigt zu nutzen, ihre Meinung frei zu äußern und damit eine Gegenöffentlichkeit im Netz herzustellen, weil sie dort systematisch anonymen Drohungen ausgesetzt sind. Dies vor allem dann, wenn es sich um feministische Inhalte handelt. Frauen, die von Gewalt im Internet betroffen sind, können dadurch in ihrer beruflichen Existenz bedroht sein, insbesondere dann, wenn die Kommunikation über das Internet für ihre berufliche Tätigkeit unabdingbar ist. Dies betrifft Bloggerinnen und Journalistinnen, deren hauptsächliches Betätigungsfeld das Internet darstellt, sowie Politikerinnen und Wissenschaftlerinnen.

Diskutiert wurde, wie die (rechtlichen) Rahmenbedingungen im Internet in den sozialen Medien gestaltet sein müssen, damit sich Frauen ohne Angst vor Repressalien äußern können.