01.10.2016
Diskriminierende Kündigung nach einer Fehlgeburt?
Arbeitswelt / Geschlecht / Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Frau S arbeitet seit mehreren Jahren als Rezeptionistin in einem Hotel. Als sie schwanger wird, teilt sie dies dem Arbeitgeber in der 12. Schwangerschaftswoche mit.
Nach einer Fehlgeburt in der 16. Schwangerschaftswoche ist sie drei Wochen im Krankenstand, bevor sie wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehrt.
Eine Woche später wird sie von Ihrem Arbeitgeber gekündigt. Dieser teilt ihr keinen Kündigungsgrund mit, stellt jedoch fest, dass er die bereits während ihres Krankenstands ausgeschriebene Stelle nun mit einem Mann besetzen will.

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